Unsere freien Plätze:

Jugendwohnen Burgkirchen

2x freie Plätze nach

§34 SGB VIII heilpäd. WG

Buchtipp


So gelingt Familie. 
Hilfen für den alltäglichen Wahnsinn

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ElternService AWO

Angebote für Unternehmen.

Für viele berufstätige Mütter und Väter ist die Vereinbarkeit von Familie und Berufsleben eine große Herausforderung. Der ElternService AWO berät und informiert Unternehmen in allen Fragen der Kinderbetreuung.

www.elternservice-awo.de

Beratungsangebote für Eltern, Kinder und Jugendliche

In unseren Beratungsstellen arbeiten Teams aus multiprofessionellen Fachkräften, die Eltern, Kinder und Jugendliche, die Fragen oder Probleme haben, beraten und sie bei der Lösung ihrer Probleme unterstützen.

Freiwilligkeit, Kostenfreiheit und die gesetzliche Schweigepflicht sind Grundlage jeder Beratungstätigkeit!

Einzel- und Familiengespräche

In Einzel- oder Familiengesprächen können  Ratsuchende ausführlich ihr Anliegen schildern. Gemeinsam in ihnen versuchen unsere Mitarbeiter*innen anschließend, die Ursachen des Problems und Lösungswege zu finden. Manchmal hilft schon ein klärendes und/oder vermittelndes Gespräch. In anderen Fällen bieten die Beratungsstellen therapeutische Hilfe an und/oder verweisen an geeignete Stellen.
In jedem Fall ist ein enges Zusammenwirken aller Betroffenen erwünscht, d. h. der Familienmitglieder und anderer an der Erziehung beteiligten Personen und Stellen, beispielsweise der Schule.


Mögliche Maßnahmen:

  • Einzelberatung
  • Familienberatung
  • Psychologische Untersuchungen
  • Einzelarbeit mit Kindern
  • Gruppen für Kinder und Erwachsene
  • Beratung für pädagogisches Fachpersonal
  • Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen

 Wer kann die Beratungsangebote nutzen?

Eltern, Väter, Mütter und weitere Bezugspersonen,

  • die Fragen zur Erziehung haben,
  • die sich Sorgen um ihre Kinder machen,
  • deren Kinder Schwierigkeiten in der Schule oder im Kindergarten haben,
  • bei denen das Zusammenleben in der Familie schwierig geworden ist,
  • die sich in der Erziehung allein gelassen oder überlastet fühlen,
  • die Fragen im Zusammenhang mit Trennung oder Scheidung haben.


Kinder und Jugendliche,

  • die Probleme mit ihrer Familie, der Schule oder der Ausbildung haben,
  • die Gewalt oder auch sexuelle Übergriffe erfahren haben.

Pädagogische Fach- und Lehrkräfte,

  • die Fragen zum Umgang mit einzelnen Kindern oder Jugendlichen in ihrer Einrichtung haben.

 Beratungsgründe - Beispiele:

•    Unsere Kinder streiten dauernd.

•    Mein Kind hat große Probleme mit dem Lesen/Schreiben/Rechnen.
•    Mein Kind ist unruhig/kann sich nicht konzentrieren.

•    Mein Kind macht ins Bett/schläft nicht.

•    Meine Mitschüler/innen akzeptieren mich nicht/ grenzen mich aus.
•    Es gibt täglich Kämpfe bei den Hausaufgaben.

•    Ist mein Kind schon schulreif?

•    Wir streiten uns oft über Erziehungsfragen.

•    Wie soll es nach der Trennung mit den Kindern weitergehen?
•    Meine Eltern verstehen mich nicht.

•    Mein Vater/meine Mutter schlägt mich.

Gesetzliche Grundlagen

Die Rahmenbedingungen für unsere Aufgaben in der Erziehungsberatungsstelle sind durch gesetzliche Vorgaben und Richtlinien festgelegt.

Rechtsgrundlage von Erziehungsberatung ist das SGB VIII Kinder- und Jugendhilfegesetz, konkret die §§ zur:

  • Förderung der Erziehung in der Familie (§ 16 SGB VIII)
  • Beratung in Fragen der Partnerschaft, Trennung und Scheidung (§ 17 SGB VIII)
  • Beratung und Unterstützung bei der Ausübung der Personensorge (§ 18 SGB VIII)
  • Erziehungsberatung (§ 28 SGB VIII unter Berücksichtigung der §§ 27, 36, 41 SGB VIII)
  • Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche (§ 35a, Abs. 1 Nr. 1 SGB VIII)
  • Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung (§ 8a SGB VIII).

Erziehungsberatung unterstützt Kinder, Jugendliche, Eltern und andere Erziehungsberechtigte bei der Klärung und Bewältigung individueller und familienbezogener Probleme und der zugrunde liegenden Faktoren, bei der Lösung von Erziehungsfragen sowie bei Trennung und Scheidung.

Dabei sollen Fachkräfte verschiedener Fachrichtungen zusammenwirken, die mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen vertraut sind. Spezifische Ziele der Erziehungsberatungsstellen sind überwiegend Klärung und Stärkung der Ressourcen und Selbsthilfekräfte der Familien.

Dazu gehören auch:

  • diagnostische Untersuchungen,
  • Bewältigung von Problemlagen, Krisen und Störungen,
  • bei Bedarf Hinzuziehen erforderlicher weiterer Hilfen und fachliche Weiterentwicklung
  • Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen der Jugendhilfe

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